Juni 1947:

Der amerikanische Außenminister George C. Marshall kündigt am 5. Juni 1947 ein Hilfsprogramm für Europa an: Das European Recovery Program. Die Sowjetunion lehnt für sich und die von ihr beherrschten Länder die angebotene Teilnahme ab. Eine Voraussetzung für die Einbeziehung der westlichen Besatzungszonen in den "Marshallplan" ist eine Währungsreform.


Juli 1948

Währungsreform durch Einführung der D-Mark in den westlichen Besatzungszonen.

Der US-Medienkonzern Columbia Broadcasting System (CBS) entwickelt eine neuartige Langspielplatte.

Die Vollversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet die 30 Artikel umfassende Deklaration der Menschenrechte.

1952:

Die erste Ausgabe der Bild-Zeitung des Verlegers Axel Springer umfaßt 250.000 Exemplare.

Skandal der deutschen Boxgeschichte: Im Kampf um die Meisterschaft im Mittelgewicht in Köln wird der Ringrichter k.o. geschlagen.

1954:

Offizieller Beginn des ARD-Gemeinschaftsprogramms.

Erstes Reparaturfahrzeug des "Allgemeinen Deutschen Automobil Clubs" (ADAC) für die Pannen-Sofort-Hilfe wird in Deutschland eingesetzt. In Duisburg werden die ersten Parkuhren der Bundesrepublik aufgestellt.

1955:

Uraufführung des österreichischen Spielfilms "Sissi" in München mit Romy Schneider und Karlheinz Böhm (geb. 1928) in den Hauptrollen.

Juni 1948:

Am 1.1.48 (vor der Währungsreform) gründet Martin Steglich die Firma MARO – Möbel, Inh. Martin Steglich in Ruppichteroth. Erste "Geschäfts- und Lager-Räume" sind in der Krautpatsche, die als Gebäudekomplex in der Nähe des Juliusstollen steht. Kurz danach erfolgt bereits der Umzug in eine Holzbaracke im Bereich des Werks 2 von Huwil. Erste Auslieferungen erfolgen mit einem Pferdefuhrwerk oder Handwagen. Aber schon bald ist das erste Auslieferungsfahrzeug vorhanden, ein "Goliath-Spinne", Dreirad.

Juli 1948

Nun wird anders gerechnet, denn ab heute gibt es die DM als feste Währung.
Zu Umsatzverbesserung und Werbezwecke werden in Eitorf, Dreisel und auch Altenkirchen Wanderausstellungen veranstaltet. Vorübergehend werden in Köln-Mülheim und Heimerzheim Filialen eröffnet, die sich aber nicht rentieren und daher nach nicht langer Zeit wieder geschlossen werden. Anders in Siegburg in der Aggerstraße und Altenkirchen, Frankfurter Str., die als feste Filialen bleiben.

1952:

In Ruppichteroth wird an der Brölstraße ein großes Wohn- und Geschäftshaus mit entsprechenden Ausstellungsräumen gebaut. Drei Wohnungen werden gleich im Obergeschoß mit ausgebaut,während drei weitere Wohnungen im Dachgeschoß in den folgenden Jahren erstellt werden.

1954:

In Bonn bietet sich der Kauf eines Möbelhauses Keil in der Friedrichstraße an, welches aber sehr renovierungsbedürftig ist. Ein Neubau ist nicht zu vermeiden. Der wird auch in Angriff genommen, obwohl in Siegburg der Neubau eines Geschäftes in der Luisenstraße bereits in der Durchführung ist. Hier wird der Umzug aus der Aggerstr. dann auch durchgeführt.

1955:

Die Vorbereitungen und Planungen für den Abriss des Altbaus in der Häuserzeile Friedrichstraße haben sich hinaugezögert; werden nun aber durchgeführt und im Herbst kann das neue MARO-Möbelhaus eröffnet werden. Filialleiter in Bonn wird Herr Hans.
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